um 700: Tellewilare
Am Hang über dem See rodet ein Bauer ein Stück Wald und baut einen Hof. Nach ihm heisst der Ort bald «Tellewilare».
Am Hang über dem See rodet ein Bauer ein Stück Wald und baut einen Hof. Nach ihm heisst der Ort bald «Tellewilare».
Zum ersten Mal steht der Ort in einer Urkunde, als «Talwile». 1159 wird hier die erste Kirche am linken Seeufer erwähnt.
Die Bauern kaufen gemeinsam den Wald über dem Dorf. Ihre Holzkorporation ist die älteste im Kanton und besteht bis heute.
Am Hang wachsen Reben, am Bach drehen sich zwei Mühlen. Auf den Zeichnungen dieser Zeit heisst das Dorf «Thallweil».
Am Ufer entstehen Fabriken mit hohen Kaminen. 1875 fährt der erste Zug, bald ist Thalwil ein Bahnknoten.
Wo die Fabriken standen, wird heute gebadet. Mit einem Tal hat der Name nichts zu tun, in jedem «Thalwil» steckt noch immer der Gründer von Tellewilare.